Bedrohliche Puzzlespiele mit digitalen Identitäten

thumb_puzzleEin Report des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein führt drastisch vor: Wer sich naiv und ohne Vorkehrungen moderner Kommunikationsmittel bedient, hinterlässt Spuren, und lässt sich leicht zum gläsernen Menschen machen.

"Nur weil ich paranoid bin, heißt das noch lange nicht, dass ich nicht verfolgt werde. " Dieser hübsche Spruch passt vielleicht ganz gut auf Datenschützer, die ja schließlich ein gewisses Maß an berufsbedingter Paranoia vorweisen können sollten. Dass aber ein klein bisschen Paranoia auch dem Normalverbraucher nicht schadet, beweist ein kürzlich veröffentlichter Report des Unabhängigen Landeszentrumsfür Datenschutz Schleswig-Holstein.

Er befasst sich mit der "Verkettung digitaler Identitäten" und ist absolut lesenswert. Nicht nur deshalb, weil er auch einen Unterhaltungswert nicht missen lässt. Der Bericht führt drastisch vor Augen, wie leicht wir es bei alltäglicher Nutzung moderner Technik den diversen Interessensgruppen oft machen, uns bis ins Innerste zu durchleuchten. Staat, Wirtschaft oder gar Kollegen und Nachbarn sind in der Lage, die Spuren, die bei der Kommunikation hinterlassen werden, ausfindig zu machen und für ihre Zwecke zu nutzen. Leiterin des Projekts, das den Report erarbeitet hat, ist Marit Hansen. Mit ihr sprach Michael Liebler über die "Verkettung digitaler Identitäten" :

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Wer sich für den Report "Verkettung digitaler Identitäten" interessiert, bekommt ihn demnächst auch im Buchhandel. Noch einfacher ist: Cookies abschalten, IP-Adresse gleichschalten und dann auf die folgende Webseite browsen: www.datenschutzzentrum.de

 

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