Mauretanien: Mililtärrat verspricht Gerechtigkeit

Offiziere der Armee putschen gegen den amtierenden Präsidenten. Das Land steht unter dem Eindruck einer Hungersnot. Die neuen Machthaber versprechen bessere Verhältnisse und Demokratie.

Offiziere der Armee putschen gegen den unpopulären Präsidenten Taya. Das Land steht unter dem Eindruck einer Hungersnot. Die neuen Machthaber versprechen bessere Verhältnisse und Demokratie.

Während seiner Abwesenheit putschten in der mauretanischen Hauptstadt am 3. August Offiziere der Armee gegen den unpopulären Präsidenten Taya. Taya hatte an der Beerdigung des saudischen Königs Fahd teilgenommen. Die Rückreise wurde ihm von der Militärjunta verwehrt, von der eine Revision des bisherigen pro-westlichen und pro-israelischen Kurses Mauretaniens erwartet wird.

Beobachtern zufolge war dieser Kurs Tayas bei der Bevölkerungsmehrheit auf heftige Kritik gestossen.

Die US-Regierung, UN-Generalsekretär Kofi Annan und die Afrikanische Union (AU) verurteilten die Absetzung Tayas, doch auch Menschenrechtsorganisationen hatten Kritik an der Herrschaft Tayas geübt.

Michael Liebler über die aktuellen Ereignisse und die wirtschaftliche und soziale Situation der Islamischen Republik Mauretanien:

Informationen zu diesem Beitrag stammen unter anderem von folgenden Webseiten:

www.epo.de

de.wikipedia.org

CIA Factbook

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