Bundesagentur holt Daten von Arbeitslosen per Tele

Im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit ermittelt ein Callcenter bei Empfängern von Arbeitslosengeld II Daten per Telefon.

Bundesdatenschützer Peter Schaar fordert im Interview, die Aktion sofort zu stoppen.

Im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit ermittelt ein Callcenter bei Empfängern von Arbeitslosengeld II Daten per Telefon.

Bundesdatenschützer Peter Schaar fordert im Interview, die Aktion sofort zu stoppen.

Die Bundesagentur für Arbeit soll die Telefonaktion sofort stoppen, in der ALG2 EmpfängerInnen sensible Daten preisgeben sollen. Dies fordert Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz. "Da könne ja jeder anrufen und hochsensible Daten erfahren", meint er im Interview mit Radio Z.

Der Hintergrund der Telefonaktion: Im Frühjahr war der Bundesagentur aufgefallen, dass viele ihrer Daten zu ALG2-EmpfängerInnen fehlerhaft und widersprüchlich sind. Deshalb wurde nach den Angaben der Agentur die Abgleichung der Daten notwendig.

Zumindest hätten die Betroffenen vorab schriftlich informiert werden, kritisiert Peter Schaar und fordert die Bundesagentur auf, solche Datenerhebungen mit ihm abzustimmen. Der Bundesdatenschützer im Interview mit Maike Dimar über die Reaktionen der Bundesanstalt auf seine Kritik:

Die Bundesagentur für Arbeit weist die Datenschützer-Kritik an der telefonischen Überprüfung von Hunderttausenden ALGII-BezieherInnen zurück. Die Datenschutzbestimmungen seien dabei eingehalten worden, so die Behörde.

Maike Dimar sprach mit der Pressesprecherin der Bundesagentur Ilona Mirtschin:

 

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