Raul Zelik: Berliner Verhältnisse

In Raul Zeliks Roman "Berliner Verhältnisse" wird eine WG zum gefürchteten Inkassounternehmen. Ihr erster Auftrag: Illegalen Bauarbeitern zu ihren Löhnen verhelfen.

Unglaublich, aber Raul Zeliks Roman "Berliner Verhältnisse" beruht auf einer wahren Geschichte: Weil Marios illegal in der BRD lebenden rumänische Nachbarn, die sich als Bauarbeiter verdingt hatten, vergeblich auf ihre Löhne warten, betätigt sich der mit einem Wohngenossen als Geldeintreiber - so erfolgreich, dass aus der WG ein gefürchtetes Inkassounternehmen wird.

"Ein herzzerreißend komisches Porträt einer Gesellschaft im Umbruch. Mag sein, daß die allgemeine Stimmung eher düster ist. Manchmal aber sind es die angeblichen Verlierer, die sich von einer Krise nicht verunsichern lassen. Schon gar nicht, wenn es eine Krise grundsätzlicher Art ist.", heißt es im Verlagstext.

Raul Zelig mit Maike Dimar im Radio-Z Literaturcafé:

320 Seiten

Herbst 2005

18 Euro

Blumenbar Verlag

München, 2005

 

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