Die Zeichen stehen auf Streik an der Erlanger Unik

Ab Montag, 13.2., streiken die Beschäftigten im öffentlichen Dienst des Landes Bayern (und auch in andren Bundesländern) gegen Arbeitszeitverlängerung und die Streichung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

In Baden Württemberg quellen so langsam die Mülltonnen über, hier (in Bayern) könnten ab nächster Woche die Autobahnen überquellen. Aber nicht nur vor Autos, sondern auch vor Schneemassen. Denn es soll weiter schneien, und: die Autobahnenmeistereien wollen in den Streik treten. Und sie räumen normalerweise auch Schnee von der Fahrbahn. Nicht nur bei den Autobahnmeistereien wird die Arbeit ruhen, auch in anderen Bereichen wie z. B. Unikliniken wollen die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, die beim Land Bayern angestellt sind, streiken. Ab 2003 hatte das Land Tarifregelungen gekündigt, es musste länger gearbeitet werden, die Situation verschlechterte sich zusehends.

Nicht nur in Bayern. Ganz ähnlich ergeht es derzeit Beschäftigten anderer Bundesländer im öffentlichen Dienst, und so lief seit Anfang der Woche eine Urabstimmung, ob ein Erzwingungsstreik ausgerufen werden soll oder nicht. Heute morgen nun das Ergebnis: 94,5 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder stimmten für einen Arbeitskampf. Worum es dabei so ganz genau geht erfuhr Maike Dimar heute morgen, noch vor Bekanntgabe des Urabstimmungsergebnisses von Hajo Ehnes. Klar ist: Ab sofort ist mit jeder Menge Aktionen zu rechnen und ab Montag ruht die Arbeit. An der Uniklinik beginnt der Streik Montag mit der Frühschicht, für 8:45 ruft ver.di zu einer Auftaktkundgebung auf der Wiese vor der Chirurgie auf. Hajo Ehnes ist ver.di-Vertrauensmann an der Universitätsklinik Erlangen und Mitglied der bayernweiten Streikleitung.

 

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