Streik geht in die 3. Woche - Stimmen aus dem Stre

Der Streik im öffentlichen Dienst geht in Bayern in die dritte Woche. Die Uniklinik Erlangen setzt auf Schikane und seine Beschäftigten zunehmend unter Druckl

Ein Faschingsumzug der anderen Art zog am Faschingsdienstag durch Erlangen. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatte dazu aufgerufen, nicht nur die Pappnase sondern auch die Streikweste überzustülpen und Vergnügen mit politischem Kampf zu verbinden. In die 3. Woche geht mittlerweile der Streik der Landesbeschäftigten im öffentlichen Dienst. 42 statt 38,5 Stunden sollen sie zukünftig arbeiten - einige müssen dies schon - das Weihnachts- und Urlaubsgeld ist auch gestrichen. Betroffen sind vor allem Beschäftigte der Unikliniken, an Staatstheatern und Straßenmeistereien. Der Streik geht weiter und jeden Tag treffen sich die Erlanger Beschäftigten im Ausstand im Streiklokal. Um die letzten Neuigkeiten mitzukriegen, sich an diversen Aktionen zu beteiligen und Erfahrungen auszutauschen. Aber auch um sich Hilfe zu holen gegen Schikanen des Arbeitgebers, von dem gerade die Erlanger Uniklinik jede Menge auffährt.

Maike Dimar war Montag morgen im Streiklokal und hat sich umgehört, wie die Stimmung in der 3. Streikwoche ist. Einhellige Meinung dort: Der Druck muss noch erhöht werden.

 

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