"Autonome in Bewegung": Jugendgefährdende Geschich

Das Bundesfamilienministerium versucht sich in politischer Zensur. Dies findet der Verlag Assoziation A. Ein Buch des linken Verlags beschäftigt sich mit der Militanz der 80er Jahre, und soll nach dem Willen des Ministeriums indizert werden.

Das Buch "Autonome in Bewegung" des linken Verlags Assoziation A beschäftigt sich mit der Militanz der 80er Jahre. Anfang diesen Jahres fand das Bundesfamilienministerium, dass es aus den Regalen der Buchhandlungen verbannt gehört und beantragte bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien die Indizierung.

Zur Begründung heißt es in dem Indizierungsantrag, Militanz werde in einem positiven Zusammenhang und als legitimes Mittel, um eine andere Gesellschaftsform zu erreichen, dargestellt.

Der Verlag findet dies einen Versuch "politischer Zensur" und hält die "Darstellung und kritische Reflexion der linken Geschichte und der

sozialen Bewegungen" für unverzichtbar. Schließlich handelt es sich bei den inkriminierten Stellen auschließlich um die authentischen Zitate von Autonomen, die in den 80er Jahren aktiv waren.

Über die drohende Indizierung des Buches "Autonome in Bewegung" sprach Maike Dimar mit Assoziation A-Verleger Frieder:

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