Empörung über "Polizeispitzel" auf Veranstaltung g

Zivilpolizisten störten am Wochenende eine Veranstaltung des Münchener Kreisjungendring. Die Beamten beharrten darauf, die Diskussion über Handlungsmöglichkeiten gegen rechte Gewalt zu beobachten. Die Veranstalter sind empört über das ihrer Ansicht nach provokative Verhalten der Polizisten.

Unter dem Titel "Was tun gegen Rechts?! Opfer stärken – Tätern Grenzen setzen" fand am vergangenen Mittwoch in München eine Informationsveranstaltung gegen Rechtsextremismus statt.

Eingeladen hatten der Kreisjugendring München, Insight e.V., die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union Kreisverband München und A.I.D.A. e.V.

Diskutiert werden sollte über Handlungsmöglichkeiten gegen rechte Gewalt. Allerdings verlief die Veranstaltung dann anders als geplant. Zivile Staatsschutzmitarbeiter hatten sich unter das Publikum gemischt um die VeanstaltungsteilnehmerInnen und die VeranstalterInnen zu bespitzeln. Als die Spitzel von den VeranstalterInnen dazu aufgefordert wurden, den Raum zu verlassen, konnte die Veranstaltung aber nicht störungsfrei weiter geführt werden. Eine halbe Stunde später verschafften sich die beiden Staatsschutzbeamten mit Unterstützung uniformierter Kollegen und unter Androhung von Gewalt erneut Einlass. Christian Hartmann sprach mit Roland Wehrer, der für den Kreisjugendring München-Stadt auf dem Podium saß. Er bericht im Interview, wie er den Verlauf der Veranstaltung erlebt hat:

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