Baskische Gewerkschaft kämpft gegen VW-Verlagerung

Über 19 Monate lang kämpfte die belegschaft des VW-Werkes in Navarra gegen den Abbau sozialer Standards. Einen nun erzielte Vereinbarung hält die linksbaskische Gewerkschaft LAB für einen faulen Kompromiss und kündigt die Fortsetzung des Arbeitskampfes an.

Über 19 Monate lang kämpfte die belegschaft des VW-Werkes in Navarra gegen den Abbau sozialer Standards.

Auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzungen im Sommer des Jahres rissen die Streiks nicht mehr ab, es kam zu zahlreichen Demonstrationen und das Regionalparlament wurde belagert. Im Gegenzug drohte VW mit der Verlagerung des Werkes nach Osteuropa, sollte der neue Tarifvertrag nicht unterschrieben werden. Unter dem Eindruck der Drohung, gab der Betriebsrat nach und es kam zu einer Vereinbarung. Doch die linksbaskische Gewerkschaft LAB hält dies für einen faulen Kompromiss und kündigt die Fortsetzung des Arbeitskampfes an.

Zu Gast im Studio bei Radio Z und im Gespräch mit Ralf Justus waren zwei Vertreter der LAB, die sich auf einer Informationsreise durch Deutschland befinden:

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