Anticastorwiderstand - ein notwendiges Ritual?

Als Erfolg bezeichneten AtomgegnerInnen einhellig die Widerstandsaktionen gegen den 10. Castortransport. Die Proteste haben das Thema Atompolitik wieder ganz oben auf die Tagesordnung gesetzt, so Peter von Rüden im Interview.

10 Mal Castortransport - 10 mal Widerstandsaktionen über Stunden und Tage.

Gleichen sich die Bilder vom Widerstand dieser 11 Jahre nicht so, dass sie schlicht als austauschbar erscheinen müssen?

In den Medien ist denn auch immer wieder von einem sich wiederholenden Ritual die Rede. Vielleicht stimmt das auch. Vielleicht ist es für die Menschen im Wendland - für die der Kampf gegen die Atomenergie bereits ins vierte Jahrzehnt geht - auch ein wichtiges, ein trotziges Ritual geworden.

Trotzdem. Die Frage stellt sich: Welche Aussicht auf Erfolg hat dieser Widerstand eigentlich noch, gerade in Zeiten einer grossen Koalition? Was bringt das beharrliche Demonstrieren, mag es auch noch so medienwirksam sein.

Wir fragten das den Sprecher der beiden Anti-Castor-ORganisationen WiderSetzen und X-tausendmal quer, Peter von Rügen. Hier ist er mit seinem Resumee im Interview mit Michael Liebler:

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