Buch: Der Krieg und die Kritiker

Im Unrast-Verlag erschien im Oktober Bernhard Schmids Streitschrift zum Libanonkrieg. Er zeigt darin, dass es notwendig und möglich ist, sich mit den politischen Verhältnissen im Nahen Osten auseinander zu setzen.

"Der Krieg und die Kritiker" ist eine Streitschrift gegen die Lähmung der Linken angesichts der Ereignisse im Nahen Osten. "Die Realität im Nahen Osten als Projektionsfläche für Antideutsche, Antiimperialisten und Antisemiten" lautet der Untertitel.

Es ist im Oktober 2006 im Unrast-Verlag erschienen, kurz nach dem endgültigen Abzug der israelischen Truppen. Verlag und Autor reagierten damit sehr schnell auf eine prekäre und offensichtliche Handlungsunfähigkeit der bundesdeutschen Linken.

Schmid kritisiert scharf sowohl jene "Antiimperialisten", die über die Verhältnisse in Nahost die ideologische Schablone legen und sich den "Widerstand" passend zurechtzudenken. Noch schärfer geht er mit Antideutschen ins Gericht, die mit fliegenden Fahnen auf die Seite der Kriegsbefürworter wechselten.

Michael Liebler hat das Buch gelesen:

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