Glos: Arbeitspflicht für alle Arbeitslosen

Wirtschaftsminister Glos forderte kurzlich eine Mischung aus allgemeiner Arbeitspflicht und Kombilohn. Es müsse Schluss sein damit, dass Arbeitslose ohne Gegenleistung Geld bekämen, meinte der CSU-Mann. Dann würden auch die Arbeitslosenzahlen sinken.

Wirtschaftsminister Glos erregte vor kurzem mit einem Vorstoß zur Verschärfung der Regelungen für Arbeitslosengeld-Bezug die Gemüter.

In einem Spiegel-Interview forderte er eine Mischung aus allgemeiner Arbeitspflicht und sog. Kombilohn. Wer als Arbeitsloser nicht arbeitet, soll keine Leistungen mehr erhalten. Dadurch erhofft sich Glos sinkende Löhne und einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen. Die Reaktionen aus der Politik waren unterschiedlich, die FDP unterstützte den Vorschlag, SPD & Grüne blieben vorerst skeptisch. Radio Z sprach mit Anne Ames von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Erwerbslosen- und Sozialhilfe-Initiativen. Zunächst wollten wir wissen, wie realistisch die Behauptung von Glos, durch die Arbeitspflicht könnten die Arbeitslosenzahlen um eine Million gesenkt werden, tatsächlich ist.

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