Streit um Regensburger Stadtrat

Führende Regensburger CSU-Politiker wollen den CSU-Stadtrat Thomas Fürst aus der Fraktion entfernen. Der Grund: Sie werfen ihm rechtsextreme Gesinnung vor. Doch Fürst streitet die Vorwürfe ab. Ein Interview über die Hintergründe des Kampfs zwischen Rechten und Rechten.

Handfesten Streit gibt es in Regensburg bei der CSU. Sogar der eigenen Partei zu rechts ist nämlich der CSU-Stadtrat Thomas Fürst - zumindest distanzieren sich sieben von 17 CSU-Ortsvereinsvorsitzenden von dem Aufsteiger. So heftig wurde der Zank um die rechtsextreme Gesinnung von Fürst, dass er über die Stadtmauern hinaus drang.

Eine "Zerreißprobe in der Regensburger CSU" titelte der bayerische Rundfunk. Und tatsächlich: Während Fürst provokativ seine Kandidatur für den Kreisvorstand angekündigt hat, ist ein Antrag auf Parteiausschluss bereits der Parteispitze in München auf den Schreibtisch geflattert. Die Post kam aus Regensburg. Die Gegner des ehemaligen JU-Vorsitzenden wollen ihn aus der Stadtratsfraktion entfernen und forderten ih auf, bis Montag dieser Woche die Vertrauensfrage zu stellen. Will sich der gemäßigte Flügel der Partei von einem braunen Kuckucksei befreien? Tobt in Regensburg ein Flügelkampf?

Zweifel an dieser Lesart hat der Redakteur der Regensburger Stadtzeitung "Der Leserbrief", Michael Kroll. Mit ihm sprach Michael Liebler.

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