Unser Lebensstandard auf Kosten der Dritten Welt

Nun ist es natürlich nichts neues, dass wir alle unseren relativ dekadenten Lebensstil zu Lasten ärmerer Länder der Welt führen. Dies wird aber umso mehr durch Freihandelsabkommen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern begünstigt, wie aktuell mit den sogenannten "Economical Partnership Agreements" der EU.

Nun ist es natürlich nichts neues, dass wir alle unseren relativ dekadenten Lebensstil zu Lasten ärmerer Länder der Welt führen. Dies wird aber umso mehr durch Freihandelsabkommen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern begünstigt, wie aktuell mit den sogenannten "Economical Partnership Agreements" der EU mit den AKP-Staaten – das sind Länder aus Afrika, der Karibik und dem pazischen Raum. Durch diese bilateralen Abkommen werden diese Länder gezielt zur Öffnung ihrer Märkte genötigt. Da nun in der ersten Hälfte dieses Jahres Deutschland die Ratspräsidentschaft der EU inne hat, wird vom internationalen EPA2007 Bündnis gezielt Druck auf deutsche VolksvertreterInnen ausgeübt. Neben vielen anderen Nichtregierungsorganisationen sind dort auch der Evangelische Entwicklungsdienst und "Brot für die Welt" aktiv, welche gestern zum globalen Aktionstag für den Protest vor Ort, am Bundeskanzleramt beteiligt war.

Alexandra Buhrmann arbeitet für die beiden Entwicklungsdienstorgansiationen und berichtet im Interview mit Manuel Christa von Radio Z von den deutschen und internationalen Aktionen gestern und der fatalen Wirkung des Freihandels allgemein.

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