Kein Geld für Krawallmacher!?

Die CSU möchte städtische Zuschüsse für das Kulturzentrum Desi streichen, oder droht zumindest damit, weil die Desi nämlich in Wirklichkeit gar kein Kulturzentrum ist, sondern ein Trainingslager der Radikalen Linken. Ob das nun tatsächlich so ist, warum die CSU diesen unerhörten Verdacht schöpfte, was ihre Konkurrentin SPD davon hält, und was eigentlich die Desi selbst dazu zu sagen hat, erfahrt ihr in den folgenden drei Interviews.

Die Nürnberger Nachrichten berichteten in ihrer Ausgabe vom Donnestag über scheinbar alarmierende Vorgänge im Stadtteilzentrum Desi: Unter der Überschrift "Wir blockieren und wir randakieren" wurden die Vorbereitungen der Nürnberger Autonomen und Linksradikalen für den G8-Gipfel geschildert. Doch ganz sachlich geht es in diesem Artikel nicht zu: Da wird ein Liedtext in den bericht gemixt, ein Bild aus hamburg dazu plaziert, Vorfaälle vom ersten Mai darunter gerührt und insgesamt der Eindruck vermittelt, dass unter anderem in der Desi militante G8-Gegner ihre Strategien erproben. Doch egal ob sachlich oder nicht, ob journalistisch einwandfrei oder nicht: nun geht die Nürnberger CSU auf die Barrikaden. Am Samstag forderte ebenfalls in den Nürnberger Nachrichten der Fraktionsvorsitzende der CSU Michael Frieser Lautstark: "Kein Geld für Krawallmacher!". Frieser droht mit der Streichung städtischer Zuschüsse für die Desi und will nun nicht nur die Desi sondern auch andere Einrichtungen auf ihre Einstellung zu "Gewalt" überprüfen. Wir sprachen deshalb mit dem Geschäftsführer der CSU-Stadtratsfraktion, Tobias Schmidt, dem SPD-Stadtradtsvorsitzenden Gebhard Schönfelder , und dem Vorssitzenden des Desi-Vereins, Kay Osterloh.

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