Geteiltes Palästina

Die Ereignisse im Gaza-Streifen und im Westjordanland haben sich während der letzten Tage überstürzt. Im Gaza-Streifen hat nach blutigen Gefechten nun die islamistische Hamas die alleinige Macht übernommen, im Westjordanland regiert weiterhin die Fatah. Die Medien sprechen von Fatahstan und Hamastan.Wie weiter in Palästina?

Antworten darauf gibt im Interview der Politologe Ralf Hussein, Vorsitzender der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft und stellvertretender Vorsitzender der Palästinensischen Gemeinde in Deutschland.

(Dauer 11.25 min)

Seit Wochen bekämpfen sich die Anhänger der palästinensischen Hamas und Fatah blutig. Im Gaza-Streifen hat nun die islamistische Hamas die alleinige Macht übernommen, in der West-Bank regiert die Fatah unter Präsident Mahmud Abbas. Der bisherige Ministerpräsident Ismail Haniyyeh von der Hamas wurde offiziell abgesetzt, Mahmud Abbas hat am Sonntag kurzerhand eine Notstandsregierung ohne Hamas-Beteiligung vereidigt. Die Spaltung der PalästinenserInnen scheint nun nicht nur räumlich sondern auch politisch besiegelt. Die EU, die USA und Israel bekundeten bereits, Präsident Mahmud Abbas zu unterstützen, die arabische Welt hält dagegen an der Einheit Palästinas, also an der Einheit von Westbank und Gazastreifen fest.

Ist ein palästinensischer Staat nun für unabsehbare Zeit in der Schublade verschwunden? Wird sich im Gaza-Streifen ein islamischer Gottestaat entwickeln? Oder gibt es noch Möglichkeiten, die verfeindeten Parteien wieder an einen Tisch zu bringen?

Antworten darauf gibt im Interview der Politologe Ralf Hussein, Vorsitzender der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft und stellvertretender Vorsitzender der Palästinensischen Gemeinde in Deutschland.

Mit ihm sprach Lissi Schwemmer.

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