Aus Verzweiflung: Hungerstreik vor dem BAMF

Seit acht Jahren lebt Imam Jonas Dögüs in Deutschland. Im Sommer 1999 stellte er hier seinen ersten Asylantrag. Der wurde zunächst abgelehnt, dann aber wieder zugelassen und blieb bislang, also mittlerweile sieben Jahre, ohne Entscheidung, obwohl seine Familie aufgrund seiner politischen Aktivitäten 2005 die Anerkennung auf Asyl erhielt. Deshalb hat Imam Jonas Dögüs am Montag, den 25. Juni 2007, vor dem Bundesamt für Migration in Nürnberg einen Hungerstreik begonnen. Er hat dort sein Zelt aufgeschlagen und will solange bleiben, bis das Bundesamt endlich entscheidet.

Dauer: 6.30 min

Seit acht Jahren lebt Imam Jonas Dögüs in Deutschland. In der Türkei war er 1995 wegen seines politischen Engagements zu 15 jahren Haft verurteilt worden. Im Sommer 1999 stellte er hier seinen ersten Asylantrag. Der wurde zunächst abgelehnt, dann aber wieder zugelassen und blieb bislang, also mittlerweile sieben Jahre, ohne Entscheidung, obwohl seine Familie aufgrund seiner politischen Aktivitäten 2005 die Anerkennung auf Asyl erhielt. Deshalb hat Imam Jonas Dögüs am Montag, den 25. Juni 2007, vor dem Bundesamt für Migration in Nürnberg einen Hungerstreik begonnen. Er hat dort sein Zelt aufgeschlagen und will solange bleiben, bis das Bundesamt endlich entscheidet. Wir sprachen mit seinem Anwalt Thomas Wanie und baten ihn, uns die Hintergründe zu schildern.

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