Nach Correctiv-Recherche: Demo gegen rechts am 22.1.24 in Nürnberg

In Reaktion auf eine Correctiv-Recherche, die ein Treffen von der politischen Rechten und Unternehmer:innen zu Tage förderte, sind innerhalb weniger Tage bundesweit mehrere hunderttausend Menschen auf die Straßen gegangen und haben damit klar gemacht, dass der sogenannte Rechtsruck für sie keine gangbare Alternative ist. Man hat sich gemeinsam gegen Menschenfeindlichkeit und für ein solidarisches Miteinander ausgesprochen. Auch in Nürnberg wurde protestiert.

25.000 Menschen. Laut Veranstalter:innen sind so viele am Samstag, den 20. Januar in Nürnberg auf die Straße gegangen, um gegen rechtes Gedankengut, gegen die AfD und für ein solidarisches Miteinander zu demonstrieren. Auslöser war die investigative Recherche der Journalist:innen von Correctiv gewesen, die über ein Treffen von Rechtsextremist:innen, Politiker:innen der AfD und der Werte-Union und Unternehmer:innen berichtet hatten. Bei diesem Treffen ging es unter anderem darum, wie Gesetze verändert werden könnten, um die Menschen aus Deutschland abzuschieben, die nicht in ein rechtes Weltbild passen. Seitdem sind in vielen Städten immer wieder Tausende auf den Straßen. Wir waren am 20. Januar in Nürnberg mit dabei.

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AutorIn: Bernadette Rauscher, | Format: MPEG-1 Layer 3 | Dauer: 11:40 Minuten

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Auch in Erlangen, Bamberg und Würzburg sind an jenem Wochenende mehrere tausend Menschen auf die Straßen gegangen. Am 26. Januar findet die nächste Demo gegen rechts in Fürth statt. Weitere Infos – auch wo wann noch Demonstrationen hier in der Gegend geplant sind – findet ihr auf der Seite Nürnberger Bündnis Nazistopp (nazistopp-nuernberg.de). Und wenn ihr euch für die ganze Rede von Ernst Grube interessiert, dann findet ihr die komplett sowohl auf der Facebook-Seite als auch auf dem Instagram-Kanal vom Nürnberger Bündnis Nazi-Stopp.


Correctiv-Recherche: Geheimplan gegen Deutschland (correctiv.org)
 
 

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