Die Seebrücke Erlangen: Menschen ertrinken lassen ist ein Verbrechen!

Für eine aktive Seenotrettung im Massengrab Mittelmeer und für Solidarität mit Menschen auf der Flucht – dafür steht das Bündnis Seebrücke. Es will Brücken zu sicheren Häfen bauen und übt dafür politischen Druck aus.

 

 

„Menschen ertrinken lassen ist ein Verbrechen“ und: „Seenotrettung ist nicht verhandelbar“ - das steht auf den knallorangen Transparenten, wenn die Seebrücke - auch in Erlangen - demonstriert. Das Bündnis Seebrücke fordert ein offenes Europa, solidarische Städte und sichere Häfen.
Die Realität aber sieht anders aus: Das Mittelmeer ist eine der tödlichsten Fluchtrouten weltweit. Menschen, die vor Verfolgung und Armut fliehen, und versuchen nach Europa zu gelangen, ertrinken oder werden zurückgewiesen. Die dringend notwendige Seenotrettung im Mittelmeer wird kriminalisiert und verhindert. Oft müssen die privaten Rettungsschiffe mit schiffbrüchigen Geflüchteten tagelang vor der Küste verharren, bis sie in einen europäischen Hafen einlaufen dürfen. Dagegen richtet sich die Seebrücke und fordert Bewegungsfreiheit für alle Menschen. Auch in Erlangen gibt es eine Ortsgruppe der Seebrücke. Dort aktiv sind Ekin und Lennart, und mit ihnen hat Heike Demmel gesprochen:

here we go  
AutorIn: heike demmel, | Format: MPEG-1 Layer 3 | Dauer: 8:42 Minuten

Creative Commons Lizenzvertrag

Mehr Infos über die Seebrücke findet ihr unter:

https://www.seebruecke.org/

Der Beitrag entstand im Rahmen der Sendereihe „Hinhören und aktiv werden in Erlangen!“ - Eine Sendereihe zu postmigrantischen Projekten, queerem Leben und antirassistischen Initiativen bei Radio Z. Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben.

 

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