Die ArbeiterInnen der KNSG fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit

Der große Streik in der Tarifrunde des Öffentlichen Dienst an den Krankenhäusern ging im Oktober zu Ende. Ruhe herrscht trotzdem nicht an den Städtischen Kliniken in Nürnberg. Die ServicearbeiterInnen der KNSG bereiten sich auf den Arbeitskampf vor.

Im Zuge der Tarifrunde des Öffentlichen Dienst traten die Pflegekräfte und ArbeiterInnen der kommunalen Krankenhäuser in Nürnberg in den Streik. Die Gesundheits-ArbeiterInnen konnten in dem Streik leichte Lohnerhöhungen erkämpfen und zeigten, dass es auch in Zeiten der Krise und der Pandemie möglich ist, für die eigenen Interessen zu kämpfen. Doch der Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TVöD) gilt nicht für alle ArbeiterInnen am Klinikum. Vor 20 Jahren gründete die Stadt Nürnberg eine Tochtergesellschaft des Klinikums: die Klinikum Nürnberg Service Gesellschaft (KNSG). Die Service-ArbeiterInnen der KNSG, die vor allem in der Logistik und der Reinigung des Klinikums tätig sind, verdienen rund 300 bis 900€ Brutto weniger als ihre KollegInnen, die nach TVöD bezahlt werden. Das wollen die ArbeiterInnen der KNSG nun ändern, denn sie bereiten sich nun sehr kämpferisch auf ihre Tarifverhandlungen vor. Am vergangenen Freitag organisierten die Initiative Solidarischer ArbeiterInnen und die Initiative Gesundheit statt Profit eine Kundgebung, auf der die ArbeiterInnen der KNSG ihre Forderungen öffentlich machten.

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AutorIn: Philip | Format: MPEG-1 Layer 3 | Dauer: 9:40 Minuten

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