"Wir sind mehr als eine Fußnote in der Geschichte" - Das Netzkollektiv 'Wir müssten mal reden' bringt Mitmach-Buch gegen Diskriminierung heraus

Wir müssten mal reden. Das ist ein Netzkollektiv, das vor allem auf Instagram aktiv ist und sich für mehr Sichtbarkeit von marginalisierten Menschen einsetzt. Mit Dear Discrimination haben sie Anfang des Monats ein ganz analoges Buch herausgebracht – aber durchaus ein ungewöhliches.

Hast du dich schon einmal mit dem Thema Rassismus auseinandergesetzt? "Wann hast du begonnen, dich [damit] auseinanderzusetzen? Hast du das Gefühl, Rassismus wird – gesellschaftlich, politisch und medial – in adäquater Weise besprochen? Wenn du „Rassismusdebatten“ in den Medien verfolgst, wen siehst du dort hauptsächlich vertreten? Wer spricht? Wer bekommt eine Bühne?"

Diese Fragen sind Teil des interaktiven Buchprojekts Dear Discrimination , ein Buch, mit dem die Autorinnen informieren, aber auch ein Anstoß sein möchten, um eigene Gedankenmuster zu reflektieren und gesellschaftlichene Strukturen zu hinterfragen. Ins Leben gerufen wurde dieses Buch vom Netzkollektiv Wir müssten mal reden . Das Kollektiv ist vor allem auf Instragram unterwegs und hat es sich zur Aufgabe gemacht, als Community Plattform marginalisierten und diskriminierten Menschen einen Raum für mehr Sichtbarkeit zu schaffen. Konkret geht es ihnen darum, sich vor allem gegen Rassismus, Sexismus und Fettfeindlichkeit stark zu machen.

Bernadette Rauscher hat per Skype mit Julia und Hannah über ihr besonderes Buchprojekt sprechen können. Julia ist Teil des Kollektivs und Hannah hat Dear Discrimination illustriert.

Zu allererst hat Bernadette interessiert, worüber unsere Gesellschaft eigentlich zu wenig spricht?

here we go  
AutorIn: Bernadette Rauscher | Format: MPEG-1 Layer 3 | Dauer: 18:49 Minuten

Das sagt Julia vom aktivistischen Netzkollektiv „Wir müssten mal reden“. Eigentlich ist das Kollektiv vor allem auf Insta unterwegs, aber nun gibt es auch ein Mitmach-Buch von den Aktivistinnen, die sich vor allem gegen Rassismus, Sexismus und Fettfeindlichkeit einsetzen. Dieses Buch trägt den Titel „Dear Discrimination“ und ist Anfang November im mikrotext-Verlag erschienen. Hannah Marc, die auch mit uns gesprochen hat, hat das Buch illustriert. Wenn ihr das Buch als Paperback erstehen möchtet, dann beläuft sich der Preis auf 14,99 Euro, als Ebook kostet es 4,99.

Das Netzkollektiv Wir müssten mal reden findet ihr auf Instagram unter dem Namen wirmuesstenmalreden. Dort findet ihr auch Informationen zu einem weiteren Kollektiv, das gerade noch im Entstehen ist und sich ganz besonders gegen Diskriminierung in den Medien stark macht. Hannah Mark heißt auf Instagram draw.me.close , aber auch sie könnt ihr über die Insta-Seite von Wir müssten mal reden finden.

 

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