Klimawandel und Menschenrechte auf der Lateinamerikawoche

"Nicht die Erde ist zerbrechlich, wir sind es. Der Erde geht es gut, die gab es schon lange vor uns und wird es auch lange nach uns geben. Aber wenn wir das Klima zerstören, dann haben wir Menschen ein Problem" So beschreibt die Astronautin Samantha Cristoforetti ihren Blick vom All auf unseren blauen Planeten.

Der Klimawandel ist also unser Problem. Extreme Wetterverhältnisse sind unsere Probleme. Über Klima und Menschenrechte wurde auch auf im Zuge der Lateinamerikawoche diskutiert - und bei uns im Stoffwechsel.

New South Wales, ein südöstlicher Gliedstaat Australiens atmet auf: Am 2. März 2020 können die Behörden kein Buschfeuer mehr erkennen. Nach über acht Monaten enden also die verheerendsten Waldbrände in der Region seit Beginn der Aufzeichnungen. Venedig erholt sich derweil nur langsam und mühsam von den massiven Überschwemmungen im November; mindestens 360 Millionen Euro Schaden muss das Weltkulturerbe verzeichnen, die ausbleibenden Einnahmen durch fehlende Touristen nicht mitgerechnet. Und im Süden Afrikas beschwören Dürren, Wirbelsturmschäden, Fluten, Schädlinge, Konflikte und Missmanagment eine der schlimmsten Hungerkatastrophen seit 35 Jahren.

"Jeder Mensch hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person", heißt es im Artikel 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Mit den den verheerenden Folgen des Klimawandels scheint sich das nur schwer vereinbaren zu lassen.

"Klimawandel und Menschenrechte" - Über dieses Thema diskutierten auch Geraldo Grützmann aus Brasilien, der dort für die Mission Eine Welt tätig ist, Heike Kammer, Peacebrigades-Aktivistin in Lateinamerika und Fabia Klein und Mina Bajalani von Fridays for Future Nürnberg. Vor ihrer Diskussionsrunde in der Villa Leon haben Geraldo, Heike und Mina live im Stoffwechsel über die Verbindungen zwischen Klima und Menschenrechten gesprochen.

here we go  
AutorIn: Vincent&Bernadette | Format: MPEG-1 Layer 3 | Dauer: 26:48 Minuten

 

 

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