Yacht Fleet: Seenotrettungsorganisation will Yachten zu Rettungsbooten umfunktionieren um Flüchtende im Mittelmeer zu retten

„Wir bleiben praktisch und versuchen weiter die Menschen vor dem Ertrinken zu retten“. Das sagt Axel Steier, Mitgründer der Organisation Mission Lifeline. In Zukunft wollen sie mit Yachten schiffbrüchige Flüchtende im Mittelmeer retten. Denn es gibt nicht mehr viele Schiffe von zivilen Organisationen, die Flüchtende im Mittelmeer aus Seenot retten können. Viele sind beschlagnahmt oder dürfen nicht auslaufen. Nun sollen Yachten Flüchtende retten.

 

Die Yacht muss hochseetauglich sein, mindestens 12 Meter lang sein und Kojen für mindestens 6 Besatzungsmitglieder haben: Solche Yachten sucht die Dresdner Organisation Mission Lifeline für ihren nächsten Einsatz. Mission Lifeline hat sich gegründet um Flüchtende im Mittelmeer aus Seenot zu retten. Dafür kaufte sie ein Schiff, die Lifeline. Doch die wurde vor 1 ½ Jahren beschlagnahmt und sitzt nun im Hafen von Valetta, Malta fest. Anderen Schiffen geht es ähnlich, weshalb die Flucht übers Mittelmeer immer gefährlicher wird.
Deshalb will die Organisation Mission Lifeline nun zu anderen Mitteln greifen: Sie hat die Initiative YachtFleet gegründet. Und will mit Yachten Flüchtende retten. Dafür sucht sie Yachten und darüber hat Heike Demmel mit Axel Steier von Mission Lifeline gesprochen:

here we go  
AutorIn: heike demmel, | Format: MPEG-1 Layer 3 | Dauer: 13:37 Minuten

Creative Commons Lizenzvertrag

Mehr Informationen zur Dresdner Organisation Mission Lifeline findet ihr unter:
https://mission-lifeline.de/
Und zum neuen Projekt YachtFleet findet ihr Infos auf Twitter:
https://twitter.com/yacht_fleet

 

Anmeldung

Auf Sendung

Jetzt On Air:
SWEAT - Die Sendung zu Bassmusik, feministisch und laut!
Ab 19:00:
Francophonie - Musik aus dem französisch-sprachigen Raum - jd 3. Mi. im Monat