Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer*innen protestieren gegen Hürden und Schikanen

Sie leisten jede Menge freiwillige Arbeit: Menschen, die Geflüchtete unterstützen. Doch sie stoßen auf immer mehr Hürden, auf Ämtern, und in der Politik. Dagegen wehren sich ehrenamtliche Flüchtlingshelfer jetzt gemeinsam.

Viele, die sich ehrenamtlich für Geflüchtete engagieren, haben die Nase gestrichen voll: sie ackern was das Zeug hält, durchleben emotionale Höhenflüge und extreme Niederlagen und schlagen sich die Nacht um die Ohren: auf der Suche nach einer menschenwürdigen Unterkunft, einer Aufenthaltserlaubnis, einem Deutschkurs, psychologischer Betreuung oder einer Arbeitsstelle.
Doch beim Versuch, Geflüchteten das Leben etwas einfacher zu machen, treffen sie auf Mauern, Vorurteile, Schikane und Willkür. Bei Behörden, Ämtern und Parteien. Und Viele beschleicht das Gefühl, dass die große Rede um Integration nur hohle Phrasen sind. Die in der rauen Realität gar nicht angestrebt, sondern sogar boykottiert und unterhöhlt wird. Deshalb haben sich Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit zusammengeschlossen und sagen: es reicht! Sie haben das Aktionsbündnis “Gemeinsam fuer Menschenrechte und Demokratie“ gegründet, organisieren Kundgebungen, Diskussionsforen und vieles mehr. Heike Demmel hat sich darüber mit dem Initiator Thomas Lechner unterhalten.

here we go  
AutorIn: heike demmel, | Format: MPEG-1 Layer 3 | Dauer: 17:06 Minuten

Creative Commons Lizenzvertrag

Mehr Infos über das Aktionsbündnis “Gemeinsam für Menschenrechte und Demokratie“ findet ihr auf deren Homepage:

http://gemeinsam-fuer-menschenrechte-und-demokratie.de/


 

 

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