Proteste gegen den Tønsberg-Laden: Polizei stürmt in Gewerkschaftshaus

Der Jugendgewerkschaftssekretär von ver.di in Nürnberg, Florian Pollok, erhebt schwere Vorwürfe gegen die Polizei, die gegen Ende einer Kundgebung gegen den Laden Tønsberg ins Gewerkschaftshaus gestürmt ist.

Schicke Klamotten für den gutbetuchten Neonazi gibt es seit Ende November mitten in Nürnberg zu kaufen. Gegen den Laden "Tønsberg" gingen am Samstag fast 2000 Menschen auf die Straße und forderten die Schließung des Geschäftes. Dazu aufgerufen hatte die Antifaschistische Aktion Nürnberg, unterstützt hatten die Demonstation aber auch die ver.di-Jugend, die Grünen und die DGB-Jugend. Am Ende spielten noch einige Bands und zwar auf einer Bühne direkt vor dem Gewerkschaftshaus am Kornmarkt. Dabei stürzte die Polizei plötzlich in das Gewerkschaftshaus. Wie das aus seiner Sicht abgelaufen ist, fragte ich den Gewerkschaftssekretär von ver.di, Florian Pollok.

 

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Ob ver.di noch auf andere Weise gegen diesen Polizeieinsatz vorgeht, ist noch nicht geklärt,P und es wird jetzt mitten im vorweihnachtlichen Trubel wohl noch ein Weilchen dauern bis das raus ist.
Aber noch zu einer anderen Meldung, die umherschwirrt, wollen wir euch Klarheit verschaffen: Angeblich haben einige Polizisten am Samstag den Dienst verweigert, um nicht einen rechtsextremen Laden zu schützen. Die Gewerkschaft der Polizei, die sich auch beim Nürnberger Einsatzleiter erkundigt hat, konnte das nicht bestätigen und sagte vielmehr, das habe es nicht gegeben.

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