Der Kreideprozess - Fürther Antifaschisten angeklagt

Vier Jugendliche aus Fürth, sollen mit Straßenmalkreide Anti-Nazi-Parolen an Häuserfassaden in Fürth gemalt haben. Sie wurden von Richter Engelhardt in erster Instanz wegen Sachbeschädigung verurteilt. Über die Hintergründe des Kreide-Prozesses...
Im letzten Jahr häuften sich Festnahmen, Anzeigen und Prozesse gegen junge Antifaschisten und AntifaschistInnen aus Fürth. Die noch sehr junge Fürther Szene sieht sich einem Hagel von staatliche Repression ausgesetzt. Besonders die harten Urteile die von dem Fürther Jugendrichter Gerd Engelhardt gefällt wurden, geraten immer mehr in Kritik. Letzten Mittwoch fand der erste Berufungsprozess am Nürnberger Landgericht gegen einen Fürther Antifaschisten statt. Er wurde von Engelhardt wegen angeblicher Bedrohung eines Republikaner Stadrates zu einem Jahr Stadionverbot und Jugendarrest verurteilt. Ein weiterer Fall wird am 5. November vor dem Nürnberger Landgericht verhandelt. Vier Jugendliche aus Fürth, sollen etwa genau vor einem Jahr mit Straßenmalkreide Anti-Nazi-Parolen an Häuserfassaden in Fürth gemalt haben. Sie wurden von Richter Engelhardt in erster Instanz wegen Sachbeschädigung verurteilt. Über die Hintergründe des Kreide-Prozesses, die Ermittlungen, den ersten Prozess am Fürther Amtsgericht, sowie dem anstehenden Berufungsprozess hört ihr nun einen Beitrag von Karin Raab. (Name des Betroffenen ist geändert!) here we go  
AutorIn: Karin Raab | Format: | Dauer: Minuten

 

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