Wirtschaftskrise - Ende der neoliberalen Ideologie und Perspektiven aus der Linken

Die Wirtschaftskrise lässt viele Linke erstaunlich kalt. Dafür ist Kapitalismus-Kritik mittlerweile salon- und parlamentsfähig geworden. Eine Bestandsaufnahme im Interview mit Josef Moe Hierlmeier vom Nürnberger Sozialforum.
Die soziale Schere zwischen Arm und Reich geht so weit auseinander wie noch nie in der BRD. Das ergab eine Studie, die am Mittwoch herauskam.
Und die Internationale Arbeitsorganisation ging mit der Meldung an die Öffentlichkeit, die Finanzkrise koste weltweit 20 Millionen Jobs. Dennoch: Viele lehnen sich mittlerweile zurück und denken: der Staats wird’s schon richten. Wird er nicht, sagen wir. Und auch: der Ruf nach einem starken Staat behagt uns nicht. Viel lieber hätten wir eine starke Linke, die die Chance beim Schopf ergreift und nun mit ihren antikapitalistischen Positionen punktet. Doch die radikale Linke hüllt sich zum Thema Wirtschaftskrise weitgehend in Schweigen. Weshalb das und wie er die gegenwärtige Krise einschätzt, dazu hat Radio Z mit Josef Moe Hierlmeier gesprochen. Er ist aktiv im Nürnberger Sozialforum und war viele Jahre tätig im Arbeitskreis Weltwirtschaft der Bundeskoordination Internationalismus: here we go  
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